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BÄÄM! Die Anmeldephase ist vorbei und wir sind übermäßig aufgeregt endlich auf die Straße zu kommen und um die Wette nach Bosnien zu trampen! Natürlich proben wir schon fleißig unsere Tramperskills und üben die neusten Techniken um noch schneller als alle anderen ans Ziel zu kommen. Aber wie bei der Formel1 und NASCAR läuft auch hier nichts ohne Sponsoren und Unterstützer*innen. Während die Teilnehmenden also die Daumen in Form bringen und die Tramperpappen tunen könnt Ihr sie unterstützen und für Sea-Watch e.V. spenden. Werde jetzt Team-Sponsor*in und gebe deinem Lieblingsteam ein paar Grüße, Tipps oder verrückte Aufgaben mit auf den Weg nach Bosnien!
Du musst Zuhause bleiben, willst aber ein bisschen Tramprennen-feeling in dein Wohnzimmer oder an deinen Arbeitsplatz zaubern? Verfolge die Teams einfach über unseren Liveticker. Hier können die teilnehmenden Teams dich über ihre verrückten Abenteuer auf dem Laufenden halten. Solltest du einen Account auf unserer Website haben kannst du ihnen sogar einen Kommentar hinterlassen. Nice!

Was gibt’s sonst so? Nur noch 9 mal schlafen bis wir uns alle an den Startorten treffen und uns auf den Weg nach Bosnien machen! Wir sind schon komplett aus dem Häuschen!! WHOOOP!

Spenden Tool ist online!

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copyright – Sea-Watch e.V.

In den letzten Wochen wurden die Europäischen Außengrenzen im Mittelmeer unüberwindbarer als je zuvor. Die zivilen Seenotrettungsorganisationen Mission Lifeline und Sea-Watch werden im Hafen auf Malta am Auslaufen gehindert und können so nicht auf dem Mittelmeer Menschen in Seenot retten. Dieses Verhalten der maltesischen Behörden ist nicht nur absolut unverständlich, sondern auch akut lebensbedrohlich. Noch bestürzender sind die Reaktionen der deutschen Bundesregierung. Die Aussagen des Bundesinnenministers Horst Seehofer führen zu einer möglichen Strafverfolgung der Aktivist*innen und befeuern die menschenverachtenden Positionen von rassistischen und nationalistischen Kräften.

Wir stehen hinter den Aktivist*innen von den Seenotrettungs-Organisationen, die in den Häfen feststecken und müssen Menschen ertrinken lassen aufgrund einer menschenfeindlichen EU-Außenpolitik. Wie ihr vielleicht bereits gesehen habt, unterstützt das Tramprennen dieses Jahr die Mission von Sea-Watch. Daher verfolgen wir intensiv die Geschehnisse rund um die Situation der Sea-Watch und senden solidarische Grüße nach Malta!

Gleichzeitig wollen wir euch darauf hinweisen, dass ihr Sea-Watch auch direkt unterstützen könnt. Wir haben unser Spendentool online geschaltet und die ersten Spenden wurden auch schon getätigt. Nun seid ihr dran:

Werdet hier Team Sponsor und unterstützt die Seenotrettung von Sea-Watch!

Daumen hoch für die zivile Seenotrettung!

Stickercontest

Liebe Freunde der gepflegten Tramperei,

auch dieses Jahr braucht das Orga-Team wieder tatkräftige Unterstützung im Grafik-Sektor. Die Sticker designen sich schließlich nicht von alleine. Deshalb gibts auch wieder den allseits beliebten Sticker-Contest!

Die Regeln sind so bekannt wie einfach: Schickt einfach euren Design-Vorschlag bis Sonntag den 8.Juli 2018. an gro.nennerpmartnull@oreg. Das Dateiformet ist dabei erstmal wurscht. Anschließend gibts wieder eine Abstimmung per Likes bei Facebook, bei der die glücklichen Gewinner gekürt werden. Als Preis winken Ruhm und Ehre auf Lebenszeit!

Also ran an Photoshop und spitzt die Bleistifte! Wir freuen uns auf eure Sticker-Vorschläge

Viel Spaß wünscht

Euer Orga-Team

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Whooop! Die Anmeldephase für das Tramprennen 2018 ist eröffnet! Endlich geht’s los! Hier könnt ihr euch anmelden.

Die wichtigsten Daten noch einmal im Überblick:

Start: 17. August  Ende: 1. September

Startorte: Hamburg, Erfurt, Graz(AUT), Zürich(CH)

Zielort: Boračko Jezero (BIH)

Los geht’s! Auf, Auf!

Wir sehen uns auf der Straße!

Das Tramprennen unterstützt Sea-Watch e.V.

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copyright Sea-Watch e.V.|Ruben Neugebauer

Menschen über Grenzen und durch Zäune zu helfen ist eine der humansten Dinge, die man tun kann.

In unserer 10-jährigen Tramprennen-Geschichte haben wir diesen humanen Akt sehr oft erlebt. Menschen, die uns in ihr Auto einladen und mit uns über Grenzen fahren sind unvermeidlich um den Zielort zu erreichen.

Aber wir haben natürlich auch gesehen wie Menschen an den Grenzen brutal scheiterten. 2015 erlebten wir aus erster Hand was Flüchtende an den Grenzen auf ihrem Weg in ein sicheres Land durchmachen. Damals entschieden wir unseren Fokus neben den WASH-Projekten von Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. auch auf die Rechte von Asyl Suchenden zu legen und sammelten in den nächsten Jahren Spenden für Pro Asyl und Viva con Agua.

Dieses Jahr haben wir uns entschieden unseren Spendenprozess umzustrukturieren. Wir sind sehr froh, dass wir zwei wundervolle Organisationen unterstützen konnten und über sauberes Trinkwasser und die Rechte von Geflüchteten informieren konnten.

Mit dem Tramprennen 2018 wollen wir eine Organisation unterstützen, die Menschen hilft Grenzen zu überwinden und sie aus den schwersten Situationen rettet. Sea-Watch e.V.!

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copyright Sea-Watch e.V.|Ruben Neugebauer

2015 entschieden sich ein paar Menschen einen alten Kutter zu kaufen und ihn für die Seenotrettung umzurüsten. Sea-Watch e.V. wurde geboren und hat seitdem tausende Menschen, die nach Europa flohen, auf dem Mittelmeer gerettet. Durch die harte Arbeit und das Wissen der Freiwilligen und die Spenden von den Unterstützer*innen konnte Sea-Watch ihre Flotte und ihre Fähigkeiten ausbauen. Doch mit dem EU-Türkei-Deal und der immer weiteren Abschottung Europas verstärkten sich die Fluchtbewegungen über das Mittelmeer. Als Libyen sich immer weiter in einen failed-state entwickelte verschlechterte sich die Situation für viele Menschen dramatisch. Sea-Watch und andere zivile Seenotrettungs Organisationen arbeiten seitdem unermüdlich um die Schlauchboote mit den Geflüchteten zu entdecken und zu retten bevor diese untergehen. Im letzten Jahr hat die libysche Küstenwache immer wieder Schlauchboote abgefangen und die Insassen zurück nach Libyen gebracht bevor die NGOs eintrafen. Diese so genannten Push-backs sind eine klare Verletzung von internationalen Menschenrechten und Sea-Watch war in der Lage einige von diesen illegalen Praktiken an die Öffentlichkeit zu bringen.

Wir freuen uns dieses Jahr Sea Watch in ihrem unermüdlichen Einsatz Menschenleben zu retten zu unterstützen und tragen somit unseren Teil zur zivilen Seenotrettung auf dem Mittelmeer bei. Wir möchten hier noch einmal ganz deutlich die Forderung von Sea-Watch unterstreichen: Safe passage now!

Nun seid Ihr aber an der Reihe! Motiviert euren Bekanntenkreis und eure Familien euer Team und somit Sea-Watch zu unterstützen!

Wir sehen uns in Bosnien!